Beispiel: Busverkehr ausbauen

Statt die U­-Bahn weiterzuführen, halten wir es aktuell für sinnvoller und weit realistischer, den Busverkehr zu verbessern. Denn neue Haltestellen könnten relativ schnell und kostengünstig eingerichtet werden. Eine hohe Dichte an Bushaltestellen bedeutet, dass der Weg von der Haustür bis zum Bus sehr kurz sein kann. Das Bussystem sollte mit den S­- und U­-Bahnen eng verbunden sein, damit man rasch und problemlos umsteigen kann.

 

Welche neuen Buslinien brauchen wir?
Welche Hauptlinien sollen in Vaihingen bedient werden? Vom Bahnhof kön­nen Strahlen ausgehen, die durch Ringlinien ergänzt werden. Besonders zu berücksichtigen sind die Zielpunkte Rohrer Höhe, Eiermann­Campus, Büs­nau, Universität, STEP,  Dachswald, Österfeld. Welche noch?

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6 Gedanken zu „Beispiel: Busverkehr ausbauen

  • 17. Februar 2021 um 12:49
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    Ich möchte hier vorsorglich für den Erhalt der bisherigen Buslinien sprechen. Ich bin einige Zeit von Vaihingen nach Sindelfingen gependelt. Es gibt dabei sowohl die Möglichkeit mit der S-Bahn bis Goldberg oder Böblingen zu fahren und dann mit dem Bus nach Sindelfingen als auch einen Bus (Nr 84), der von Vaihingen nach Sindelfingen fährt (und auf dem Rückweg die Universität Vaihingen ansteuert). Meistens habe ich den Bus genommen und bin pünktlich angekommen. An den Tagen, an denen ich mich für die S-Bahn entschieden hatte, kam ich in 50 % der Fälle zu spät, da die S-Bahn eines ihrer leider neuerdings üblichen Problemchen hatte. Selbst bei einer Straßenbaustelle auf der Busstrecke war der Bus pünktlicher, da er einen Ersatzroute nehmen konnte.
    Was ich damit illustrieren will ist Folgendes: Ein Bus ist wesentlich flexibler (Ersatzrouten sind möglich) und leider aktuell auch viel zuverlässiger als die S-Bahn.

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  • 17. Februar 2021 um 13:08
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    Per Postkarte:
    Unterstützenswert!
    ÖPNV zum Nulltarif oder kostengünstiger. (Rohr – Vaihingen einfach 2,20 €)
    Kein neuer Flächenverbrauch für neue Straßen.

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  • 25. Februar 2021 um 23:35
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    Ich kann nicht objektiv beurteilen, ob neue Buslinien in Vaihingen wirklich hilfreich sind. Allerdings bevorzuge ich persönlich wo möglich die Bahn, da sie schneller, ruhiger und oft auch pünktlicher (U-Bahn) ist.

    Allerdings gibt es Strecken, die man zur Zeit einfach vergessen kann mit öffentlichen. Ein Beispiel:
    Uni -> Industriegebiet Degerloch Tränke
    Mit dem Rad 30 min, öffentlich mit Fußwegen eine knappe Stunde (S-Bahn, U-Bahn, Bus), da es keine direkte Verbindung gibt. Aus diesem Grunde halte ich es für wichtig, dass direkte Verbindungen zwischen den Stadteilen verbessert werden.

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    • 15. März 2021 um 15:48
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      Zwar finde ich die U-Bahn auch sympathischer, aber der Bau neuer Linien ist viel aufwändiger als die Schaffung einer neuen Buslinie und vor allem ist man dann auch auf diese Schienenstrecke festgelegt. Eine Buslinie lässt sich mit wesentlich einfacheren Mitteln auch wieder verändern.

      Will heißen, wir können eine Buslösung schneller in die Tat umsetzen und bleiben extrem flexibel.

      Direkte Verbindungen zwischen Stadtteilen finde ich auch wichtig. Wer sich nicht mehr aufs Fahrrad schwingen kann – was ja häufig tatsächlich am schnellsten ist – mag auch nicht gerne 3 mal umsteigen, um von A nach B zu kommen.

      Vielleicht wären auch kleine Minibusse, die bei Bedarf bestimmte Strecken fahren eine Idee für die Zukunft? So eine Art Sammeltaxi zum Tarif der öffentlichen, das man bei Bedarf bestellt und wo dann eine Tour mit mehreren Personen mit ähnlicher Strecke zusammengestellt wird. Dazu müsste man ein wenig moderne Technik einsetzen.

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  • 15. März 2021 um 15:27
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    Per Postkarte:
    Der Bus fährt durch Blumenbeete.

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    • 15. März 2021 um 15:31
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      Ich vermute, diese Sorge bezieht sich auf die Darstellung auf der Postkarte. In der Tat braucht man eine befestigte Spur für den Bus und andere Fahrzeuge, damit nicht dasselbe passiert wie auf dem Vaihinger Markt, auf dem zahllose Platten sich gelockert haben. Ich vermute, die Ursache ist die Belastung durch den Lieferverkehr.

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